Re: Sicherheitslücke in 2.4 + 2.6
Florian Lohoff <flo@rfc822.org> schrieb am 16.06.04 09:40:42:
On Wed, Jun 16, 2004 at 08:57:03AM +0200, Jonas Schrieb wrote:
flo@touch# function a { a& a& } flo@touch# a [tot]
Nur ist es nicht so, dass die fork-Bombe den Rechner eine Zeit lang lahm legt, dann die entsprechenden Prozesse weggekillt werden und alles wieder geht, waehrend die neue Luecke den Rechner bis zum Reset lahm legt?
Eine Zeit lang ? So weit ich das sehe ich die kiste dauerhaft tot - Denn sobald eine der knappen resourcen - process table oder memory - verfuegbar ist forked einer der prozesse wieder und damit beginnt das spiel von vorne.
D.h. die Fork-Bomb sollte immer versuchen die resourcen aufzufressen und sie nicht wieder her geben - Du kannst ja obiges mal ausprobieren. So schnell auf einer konsole "killall bash" einzugeben habe ich noch nicht geschafft wie die kiste tot ist.
Ich habe das gerade auf einer Suse 6.3 ausprobiert (ich weiß, ist schon etwas älter, aber hatte ich gerade zur Hand). Ich habe mich per ssh als normaler Benutzer und als root einglogt. Als Benutzer habe ich die Bombe gestartet und ein paar Minuten laufen lassen. Ich hatte zwar einen Load von 49, aber die Maschne reagierte noch sofort. Ein killall als root hat den Load sofort auf 5 reduziert. Ein killall -KILL hat mich zwar herausgeworfen, aber die Bombe war gestoppt. -- Ciao Christian _______________________________________________________ WEB.DE Video-Mail - Sagen Sie mehr mit bewegten Bildern Informationen unter: http://freemail.web.de/?mc=021199
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